Das Outlook-Add-in einrichten
Das Add-in zeigt eine vollständige E-Mail-Analyse in einem Aufgabenbereich neben der Nachricht: Guard.ch prüft den Absender, verifiziert die Authentifizierung live und lässt den KI-Analysten den Inhalt lesen. Jeder Link ist aufgelistet. Jeder Safe Link ist schon entpackt und bereit für eine Untersuchung in der Cloud. Diese Anleitung zeigt die Installation, die Anmeldung und den Umfang der Analyse.
Direkt neben der Nachricht sagt der Aufgabenbereich, ob diesem E-Mail zu trauen ist. Ist der Bereich offen, prüft Guard.ch SPF, DKIM und DMARC des Absenders live gegen die echten DNS-Einträge und gewichtet dessen Ruf. Der KI-Analyst liest den Inhalt kritisch. Am Ende steht eine von vier klaren Aussagen: «Sieht sicher aus», «Vorsicht geboten», «Hohes Risiko» oder ein ehrliches «Nicht verifizierbar».
Am restlichen Postfach ändert sich nichts. Der Aufgabenbereich bleibt an die offene Nachricht gebunden und hat eine eigene, kleine Sitzung. Diese Anleitung zeigt die Installation über das Manifest, die einmalige Anmeldung per Kopplung, den Umfang der Analyse und die Bedeutung jeder Meldung im Bereich.
Was es zu Outlook hinzufügt
- Die Einschätzung beim Öffnen. Ist der Aufgabenbereich bei einer Nachricht offen, läuft die ganze Analyse von selbst: Einschätzung, Kurzfassung, wichtigste Fakten, Befunde mit Quellen aus dem Web und eine Empfehlung, direkt im Bereich. Ist noch niemand angemeldet, bietet der Bereich zuerst die Anmeldung an. Sobald die Kopplung abgeschlossen ist, startet die aufgeschobene Analyse automatisch. Öffnest du dasselbe E-Mail erneut, ist die gespeicherte Einschätzung sofort wieder da; sie bleibt sechs Stunden pro Nachricht gültig.
- Jeder Link, entpackt und bereit. Unter der Einschätzung listet der Bereich die Links der Nachricht auf, bis zu den ersten 15. Microsofts Safe-Link-Hülle ist dabei bereits entfernt: Das echte Ziel liegt offen und lässt sich untersuchen. Zeigt der sichtbare Text auf eine andere Domain als das echte Ziel, steht eine Warnung dabei.
- Ein Einfügefeld. Ganz unten im Bereich lässt sich jede beliebige URL einfügen und genauso als Untersuchung öffnen.
Installieren
Das Add-in installiert sich über sein Manifest, eine kleine Datei, die Outlook mitteilt, wo der Aufgabenbereich liegt. Es funktioniert in Outlook im Web, im neuen Outlook und im klassischen Outlook, für Microsoft-365- und Outlook.com-Postfächer:
- Lade das Manifest herunter: guard.ch/ext/outlook/manifest.xml. Der Browser speichert eine kleine XML-Datei; das ist schon die ganze Installation.
- Öffne aka.ms/olksideload. Outlook im Web öffnet sich und zeigt den Dialog Add-Ins für Outlook. (Im klassischen Outlook unter Windows liegt derselbe Dialog hinter Datei › Info › Add-Ins verwalten.)
- Wähle Meine Add-Ins und scrolle zu Benutzerdefinierte Add-Ins. Klicke auf Benutzerdefiniertes Add-In hinzufügen, dann auf Aus Datei hinzufügen, und wähle das heruntergeladene Manifest aus. Bestätige die Sicherheitsabfrage.
- Öffne eine beliebige Nachricht und wähle Guard.ch Companion aus den Apps der Nachricht. Der Aufgabenbereich öffnet sich neben dem E-Mail, und das Add-in folgt dir in jeden anderen Outlook-Client desselben Postfachs.
Für die ganze Organisation rollt ein Administrator dasselbe Manifest zentral über das Microsoft 365 Admin Center aus, unter Einstellungen › Integrierte Apps › Benutzerdefinierte Apps hochladen. Der Upload nimmt die Manifest-Adresse direkt entgegen (guard.ch/ext/outlook/manifest.xml), und zugewiesene Nutzer erhalten den Bereich ohne einen einzigen manuellen Schritt.
Anmelden
- Der Bereich zeigt Mit Guard.ch anmelden. Klicke darauf, und dein gewohnter Browser öffnet guard.ch mit einem einmaligen Kopplungscode, der schon angehängt ist.
- Melde dich dort ganz normal an: mit Code per E-Mail, mit Passkey oder über Google. In den Bereich selbst tippst du nie etwas ein.
- Sobald die Anmeldung im Browser fertig ist, holt sich der Bereich eine eigene, frische Sitzung. Die aufgeschobene Analyse läuft danach von selbst an.
Diese Sitzung gehört allein dem Bereich: Ein unauffälliges Abmelden an seinem unteren Rand beendet sie, ohne den Browser anzurühren, und das Add-in bekommt dein Passwort oder deine Postfach-Zugangsdaten nie zu Gesicht.
Was die Analyse abdeckt
Der Bereich übergibt Guard.ch eine minimale Kopie der offenen Nachricht: Absender, Empfänger, Betreff, Datum und Text. Der Server liest sie aus, prüft SPF, DKIM und DMARC live gegen die echten DNS-Einträge, gewichtet den Ruf des Absenders und lässt den KI-Analysten den Inhalt lesen. Alles kommt in einer Antwort zurück: die Einschätzung, eine Kurzfassung, die wichtigsten Fakten, die Befunde mit ihren Quellen aus dem Web und die Empfehlung.
Die Einschätzung bleibt sechs Stunden pro Nachricht gültig. Öffnest du dieselbe Nachricht erneut, analysiert Guard.ch sie kein zweites Mal. Eine Nachricht über 25 MB wird mit einer schlichten Meldung abgelehnt; ihre Links darunter öffnen weiterhin als Untersuchung.
Links als Untersuchung öffnen
Jeder aufgelistete Link öffnet den Guard.ch-Launcher in einem neuen Browser-Tab, genau wie alles, was du einfügst. Die Seite lädt in einem Wegwerf-Browser in unserer Cloud; du siehst live zu, und jede Anfrage, jedes Cookie und jede Weiterleitung landet im Protokoll. Dein Outlook rührt das Ziel dabei nie an. Der Bereich zeigt höchstens die ersten 15 gefundenen Links; das Einfügefeld deckt alles darüber hinaus ab.
Was es lesen darf und was nicht
Das Add-in hat nur Outlooks Leseberechtigung für das einzelne Element: Es liest die geöffnete Nachricht, sonst nichts. Es kann dein Postfach nicht durchsuchen und keine E-Mails versenden. Deine Postfach-Zugangsdaten bekommt es nie zu sehen.
Zu Guard.ch geht nur die rekonstruierte Kopie dieser einen Nachricht, ausschliesslich für diese eine Analyse. Der Bereich folgt deiner Outlook-Sprache (Deutsch und Englisch sind eingebaut) und speichert nichts über die eigene Sitzung hinaus. Das Abmelden entfernt sie wieder.
- Funktioniert mit
- Outlook im Web, das neue Outlook und das klassische Outlook (Microsoft 365 und Outlook.com)
- Installation
- Kostenlos; kleines Manifest unter Meine Add-Ins oder zentral ausgerollt
- Berechtigungen
- Liest nur die geöffnete Nachricht (ReadItem)
- Anmeldung
- Einmalige Kopplung im eigenen Browser; der Bereich hat eine eigene Sitzung
- Analyse
- SPF, DKIM und DMARC live geprüft, Ruf des Absenders, KI-Einschätzung; sechs Stunden pro Nachricht gültig
- Sprachen
- Deutsch und Englisch, je nach deiner Outlook-Sprache
Fehler beheben
Jede Meldung im Bereich hat eine kurze Antwort:
«Die Anmeldung wurde nicht abgeschlossen. Versuch es erneut.» Die Kopplung wurde abgebrochen oder ist ausgelaufen, bevor die Anmeldung im Browser fertig war. Wähle die Anmeldung erneut und schliesse sie im neuen Tab ab; der Bereich übernimmt von selbst.
«Deine Guard.ch-Sitzung ist abgelaufen. Melde dich erneut an.» Sitzungen im Bereich laufen ab wie jede andere Sitzung. Eine frische Kopplung bringt die Einschätzungen zurück.
«Um eine App oder Erweiterung mit Guard.ch zu verbinden, brauchst du einen Guard.ch-Plan.» Das gekoppelte Konto hat keinen aktiven Plan. Öffne das Dashboard, starte die Testphase oder wähle einen Plan. Öffne die Nachricht danach erneut. Die Analyse läuft von selbst an. Bist du Teil eines Teams, frage deinen Workspace-Manager nach einem Platz.
«Dieses E-Mail ist zu gross, um vollständig analysiert zu werden.» Die Nachricht liegt über der Grenze von 25 MB. Das lässt sich nicht ändern; die Links darunter öffnen weiterhin als Untersuchung.
Das Add-in fehlt im klassischen Outlook. Das klassische Outlook unter Windows hält seine Add-in-Liste im Cache. Bis ein manuell hinzugefügtes Add-in dort erscheint, kann es bis zu einem Tag dauern. Outlook im Web und das neue Outlook zeigen es sofort; die Installation selbst passiert nur einmal pro Postfach.
Der Bereich ist nirgends zu finden. Das Add-in erscheint nur bei geöffneten Nachrichten, nicht bei Entwürfen: Öffne eine Nachricht und wähle Guard.ch Companion aus ihren Apps. Zum Entfernen oder erneuten Hinzufügen findest du es im selben Dialog «Add-Ins für Outlook», unter «Meine Add-Ins» im Bereich «Benutzerdefinierte Add-Ins».
Weitere Zugänge
Wie auch immer ein Link Guard.ch erreicht: Er wird auf dieselbe Art gesichert und landet im selben Bericht. Kombiniere das Add-in mit der Browser-Erweiterung für alles ausserhalb des Posteingangs, oder sieh auf der Produktseite nach, was eine Untersuchung wirklich festhält.