Öffne alles. Nur nicht bei dir.

Guard.ch gibt jeder Person im Team einen echten Browser, der in unserer Cloud läuft und nicht auf ihrem Gerät. Öffne damit, was du lokal lieber nicht öffnest, sieh beim Laden zu, was die Seite wirklich treibt, und gib denselben Browser deinem Agenten, wenn er das Klicken übernehmen soll.

Ein echter Browser, anderswo.

Jede Sitzung startet einen echten Browser in einem Wegwerf-Container in unserer Cloud und streamt ihn in deinen Tab. Echte Tabs, echte Eingaben, echte Logins, wenn eine Seite darauf besteht. Acht Browser stehen zur Wahl: Chrome, Chromium, Brave, Edge, Opera, Vivaldi, Firefox und Tor.

Bei dir

Du siehst das Livebild eines Browsers, der dir nicht gehört, und deine Klicks gehen den umgekehrten Weg. Nichts, was die Seite ausliefert, läuft auf deinem Gerät, und nichts, was sie ablegt, landet in deinem Netz.

Bei uns

Pro Sitzung ein frischer Container, der beim Verlassen verschwindet. Kein Profil, keine Historie, nichts, was sich verknüpfen liesse. Die Seite darf so neugierig sein, wie sie will: Sie erreicht unseren Ausgang, nie deine Adresse.

Im Team

Alle arbeiten in ihrer eigenen Sitzung, aber im selben Workspace: dieselben Browser, dieselben Standorte, dieselben Regeln, ob am verwalteten Notebook oder am Handy im Gang.

Der Ausgang gehört dir.

Du bestimmst, wo der Verkehr rauskommt. Für das meiste reicht die Auswahl an Ländern und Städten. Behandelt eine Seite Adressen aus Rechenzentren anders, wechselst du auf einen Ausgang über Residential-Adressen; ein Residential-Datenkontingent steckt in jedem Plan.

Ein Workspace kann stattdessen eigene WireGuard-Profile hinterlegen, wahlweise mit Rückfallebene oder streng, sodass Verkehr lieber blockiert wird, als still durch die falsche Tür zu gehen. Den Standort wechselst du mitten in der Untersuchung mit einem Klick.

Befunde, auf die du zeigen kannst.

Schalte die Analyse ein und Guard.ch liest die Seite neben dir mit: was der Container beobachtet, während die Seite läuft, und dazu die Abfragen, die du anstösst. Das geht auf den Chromium-Browsern (Chrome, Chromium, Brave, Edge, Opera, Vivaldi); Firefox und Tor sind reine Browser. Schaltest du die Analyse mitten in der Sitzung ab, hast du wieder einen ganz gewöhnlichen Browser.

Registrierung

Registerdaten über RDAP, mit WHOIS als Fallback, punycode-fest, damit auch eine IDN echte Einträge liefert. Registrar, Erstellungsdatum, Nameserver. Eine Domain, die neun Tage alt ist und sich als Bank ausgibt, hat dir schon etwas gesagt.

Hosting

Die Adresse, die tatsächlich antwortet, ihre ASN und der Netzbetreiber dahinter, dazu der Standort. Rang, Alter und Zertifikat beschreiben die registrierbare Domain; alles darunter wird für sich geprüft.

Zertifikat

Das Leaf-Zertifikat, das auf der Leitung präsentiert wird, sein Aussteller und sein Gültigkeitsfenster, abgeglichen mit der Datenbank des CA-Ökosystems selbst. Subject und SAN-Abdeckung vergleichen wir mit der Adressleiste, statt sie aus einem Schloss-Symbol abzuleiten.

Reputation

Der Hostname geht an autoritative Malware- und Phishing-Feeds, an nationale CERT-Feeds, an unabhängige DNS-Sicherheitsfilter und an Community-Meldefeeds, dazu kommt ein Popularitätsrang der Domain. Jeder Treffer wird mit der Art von Quelle ausgewiesen, aus der er stammt.

Technologie-Fingerprint

Worauf die Seite wirklich läuft, jeder Treffer mit dem Befund, der ihn ergeben hat. Ein Bank-Login auf einem kostenlosen Website-Baukasten ist ein Befund, keine Fussnote.

Netzwerk und Speicher

Jede Anfrage und jede Antwort, jeder kontaktierte Drittanbieter-Host, jedes Cookie und jeder Schreibvorgang im Speicher mit dem tatsächlichen Wert, dazu die vollständige Weiterleitungskette von Anfang bis Ende.

Was dich abtastet

Trackingdienste und Drittanbieter-Domains werden anhand der Seitenanfragen eingeordnet, samt verantwortlicher Organisation und Kategorie.

Was sie versteckt hat

Konsolenausgaben, geworfene Exceptions, WebSocket-Verkehr und nötigende Dialoge. Der Teil einer Seite, den ein Besucher nie sieht, ist meistens der lesenswerte.

Aufgezeichnet wird nichts davon. Die Befunde leben in der laufenden Sitzung und sind weg, sobald sie endet: kein Bericht, der abgelegt wird, kein Archiv, das jemand hüten müsste. Mit raus nimmst du, was du kopiert hast, und was du jetzt weisst.

Eine Untergrenze, die du nachrechnen kannst.

Eine deterministische Regel-Engine rechnet aus konkreten Signalen die Mindeststufe aus. Der KI-Analyst liest darüber und kann sie anheben. Senken kann er sie nie, und wenn die Befunde keine Aussage hergeben, sagt das Ergebnis genau das, statt zu raten.

Feeds nach Autorität gewichtet

Ein Treffer in einem autoritativen Malware- oder Phishing-Feed zieht für genau diesen Hostnamen eine harte Untergrenze ein. Community- und Meldefeeds wiegen auf etablierten Domains leichter, wo Popularitätsrang und Alter einen Fehlalarm zur wahrscheinlicheren Lesart machen.

Unabhängige Filter müssen sich einig sein

Blockieren zwei oder mehr unabhängige DNS-Sicherheitsfilter, liegt die Untergrenze bei Risiko. Genau einer setzt sie auf Vorsicht, denn ein einzelner Filter, der anders entscheidet als der Rest, ist ein Datenpunkt und kein Schluss.

Genau dieser Hostname, nicht mehr

Die Einschätzung beschreibt den Host, den du eingereicht hast. Befunde zu benachbarten Subdomains stehen getrennt daneben, samt Herkunft, damit ein kompromittierter Nachbar den gefragten Host nicht still mitverurteilt.

Nachahmung ohne Markenliste

Es gibt keine Liste geschützter Marken, die veralten könnte. Der KI-Analyst leitet aus dem Inhalt der Seite ab, für welchen Dienst sie sich ausgibt, bestätigt die echte Login-Domain dieses Dienstes per Livesuche und meldet die Abweichung. Daneben laufen strukturelle Prüfungen: wohin das Login-Formular postet, welche Domains die Assets liefern, ob das Subject des Zertifikats zur Adresse passt.

Zugangsdaten und Zahlungen

Ein Passwort über Klartext-HTTP setzt die Untergrenze auf Risiko. Ein Cross-Origin-Post mit Zugangsdaten von einer frischen Domain ebenso, von einer etablierten auf Vorsicht. Downloads, die von selbst starten, OAuth-Zustimmungen mit einem Redirect-Ziel, das nicht passt, und Weiterleitungsketten über Domaingrenzen hinweg wiegen jeweils für sich.

Neue Domains zählen, nie allein

Eine Registrierung von vor ein paar Wochen hebt auf Vorsicht, sobald mindestens ein weiteres Indiz dazukommt. Für sich allein beweist sie nichts, und die Engine tut auch nicht so.

Ein KI-Analyst, der seinen Rechenweg zeigt.

Sobald die Seite fertig geladen hat, geht ein eng geführter Agent dieselben Befunde noch einmal durch: Er liest die Seite, schaut sich den Screenshot an, holt Einträge zur Domain und sucht im offenen Netz. Zurück kommt keine Absatzprosa, sondern Struktur: Überschrift, Ton, die Fakten, auf die er sich stützt, die Signale, die ihn bewegt haben, ein Vorschlag fürs Weitere und seine Quellen, belegt.

Fragen kannst du ihn auch, in eigenen Worten oder aus Vorlagen. Wer betreibt das, warum kam diese Weiterleitung, ist das wirklich die echte Login-Domain. Er antwortet aus dem, was schon vorliegt, und greift erst dann zu Werkzeugen, wenn etwas wirklich offen bleibt. Querverweise nennt er mit Zahl: wie viele unabhängige Quellen genau diese Domain erwähnen und ob das Nachrichten, Gerichts- und Behördeneinträge, Foren oder Bewertungsseiten sind.

Gib deinem Agenten einen Browser.

Verbinde Claude Code, Claude Desktop, Cursor, VS Code, Codex CLI, Gemini CLI, Windsurf oder sonst etwas, das MCP spricht, über einen App-Schlüssel mit api.guard.ch/mcp. Dahinter warten 35 Browser-Werkzeuge, die echte Cloud-Browser steuern. Auf deinem Rechner wird nichts installiert, und es läuft dort auch nichts.

Sitzungen, die er selbst aufmacht

Sitzungen auf jedem Chromium-Image starten, auflisten und beenden, bis zu drei nebeneinander, Standort inklusive, genau so, wie eine Person es täte.

Er bedient die Seite

Navigieren, klicken, tippen, Formulare ausfüllen und abschicken, scrollen, hovern, ziehen, Dateien hochladen, Dialoge beantworten, vor und zurück, und das über mehrere Tabs hinweg.

Er liest die Seite

Screenshots vom Sichtbereich oder von einem einzelnen Element, die Seite als strukturierter Text, Konsole und Netzwerkprotokoll, dazu ausgelöste Downloads. Und wenn es anders nicht geht, eigenes JavaScript in der Seite.

In normalen Worten gesagt

Act und extract nehmen eine Anweisung in gewöhnlicher Sprache: bestätige das Cookie-Banner, hol mir alle Preise aus dieser Liste. Die Absicht bleibt beim Agenten, das Mechanische macht der Browser.

Sieht selbst nach

Seine eigenen Sitzungen liest er direkt aus: jede Anfrage und Antwort, die Konsole, die Seite als strukturierter Text, Screenshots und eigenes JavaScript. Startet jemand eine Untersuchung in der App und übergibt sie ihm, kann der Agent die Analyse dieser Sitzung ein- oder ausschalten; die Befunde sieht der Besitzer in der Live-Ansicht.

Die Schlüssel behältst du

Jeder Aufruf trägt einen App-Schlüssel deines Kontos im Header. Ziehst du ihn zurück, ist Schluss. Und die laufende Sitzung kannst du jederzeit selbst im Browser öffnen, zusehen und sie beenden.

Lieber eigener Code? Dieselben Sitzungen hören auf eine REST-API und auf CDP, sodass sich Playwright oder Puppeteer direkt mit dem Browser verbinden und der Rest deiner Pipeline bleibt, wie er ist.

Gebaut fürs Team, nicht für einen Login.

Im Workspace liegen die Plätze, die Anmeldung und die Regeln. Ein Platz gehört einer Person: Wer einen hat, hat ab der ersten Sitzung das ganze Produkt, und wer ihn abgibt, hat ihn eben nicht mehr.

  • Plätze und Mitglieder

    Du kaufst so viele Plätze, wie ihr braucht, und vergibst sie im Workspace. Jede Person hält einen Platz, ein Manager kann einen Platz auf jemand anderen übertragen, und ein Workspace steht nie ohne Manager da.

  • Microsoft Entra SSO

    Ein geführter Assistent pro Workspace, Secrets verschlüsselt abgelegt, ein Verbindungstest, der den echten Fehler beim Namen nennt, statt stumm zu scheitern, dazu optionales Anlegen neuer Konten und ein Hinweis auf eure Domain.

  • Autobeitritt

    Wer nachweist, dass ihm ein Tenant gehört, kann ihn beanspruchen. Danach landen Anmeldungen aus diesem Tenant von allein im Workspace. Standardmässig aus, und ein Tenant gehört zu genau einem Workspace.

  • Verwalteter Rollout

    Die Browser-Erweiterung lässt sich über Google Admin, GPO, Intune oder eine verwaltete Richtliniendatei erzwingen, fest auf euren Workspace gesetzt, damit kein Start im Privatkonto endet.

  • Anmeldung, die passt

    Es beginnt mit der E-Mail-Adresse, und von dort findet sich von selbst, ob Passwort, Passkey, Magic Link oder euer SSO dran ist. Google und Microsoft gehen ebenso.

  • Euer Name darauf

    Benenne den Workspace um und häng euer Logo hinein, damit eure Leute sehen, bei wem sie sich anmelden.

Single Sign-on, Autobeitritt und eure Marke im Workspace gehören zum Team-Plan. Das Residential-Datenkontingent und das Budget des KI-Analysten teilt sich der ganze Workspace: Was die eine Person in einer ruhigen Woche nicht braucht, steht der anderen zur Verfügung. Die Daten liegen in einem EU-Rechenzentrum in Helsinki, die Edge-Knoten behalten nichts. AVV und Liste der Subprozessoren holst du dir selbst ab. SOC 2 und ISO 27001 stehen auf dem Fahrplan, zertifiziert sind wir dafür noch nicht, und das schreiben wir lieber hin, als dich raten zu lassen.

Draufschauen muss trotzdem jemand.

Der Link prüft sich nicht von allein, und einfach liegen lassen geht selten. Guard.ch macht das Öffnen deshalb zur Nebensache: ein Browser, der dir nicht gehört, ein Protokoll dessen, was die Seite getrieben hat, während du da warst, und ein Agent, der das Klicken übernimmt, wenn du gerade keine Lust darauf hast.

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Nichts wird zurückgehalten. Du hinterlegst eine Karte, belastet wird sie erst nach der Testphase.

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