Alle Integrationen

Das Gmail-Add-on einrichten

Das Add-on analysiert das ganze E-Mail direkt in Gmail: Es prüft den Absender, verifiziert SPF, DKIM und DMARC live und lässt den KI-Analysten den Inhalt lesen. Jeder Link öffnet mit einem Klick eine eigene Untersuchung in der Cloud. Diese Anleitung zeigt dir den ganzen Weg von der Installation bis zur fertigen Einschätzung.

Sobald die Nachricht offen ist, prüft Guard.ch SPF, DKIM und DMARC des Absenders live gegen die DNS-Einträge. Dazu gewichtet es den Ruf des Absenders und lässt den KI-Analysten den Inhalt lesen. Am Ende steht eine von vier klaren Aussagen: «Sieht sicher aus», «Vorsicht geboten», «Hohes Risiko» oder «Nicht verifizierbar».

Am restlichen Postfach ändert sich nichts: Das Add-on wartet im rechten Seitenpanel von Gmail, bis du es aufrufst. Diese Anleitung erklärt, was du siehst, wie die Anmeldung funktioniert, was die Analyse genau prüft und was jeder Hinweis auf der Karte bedeutet.

Was das Add-on zu Gmail hinzufügt

  • Automatische Einschätzung Bei geöffneter Nachricht wählst du das Guard.ch-Symbol im rechten Seitenpanel. Guard.ch prüft das ganze E-Mail von selbst: Die Karte zeigt die Einschätzung, eine Kurzfassung, die wichtigsten Fakten, die Befunde mit ihren Quellen im Web und die Empfehlung. Öffnest du dasselbe E-Mail erneut, erscheint die gespeicherte Einschätzung sofort wieder. Sie bleibt sechs Stunden pro Nachricht gültig.
  • Links zum Direktstart Unter der Einschätzung listet die Karte bis zu 15 Links aus der Nachricht auf. Jeder öffnet eine eigene Untersuchung im Wegwerf-Browser in der Cloud. Nennt der sichtbare Text eines Links eine andere Domain als sein tatsächliches Ziel, trägt der Link eine Warnung: Genau diese Diskrepanz ist die klassische Phishing-Masche, und genau diesen Link öffnest du zuerst.
  • Ein Feld für alles Weitere Ob Guard.ch den Link schon gefunden hat oder nicht: Am unteren Rand der Karte fügst du jede beliebige URL ein und startest sie genauso.

Installieren

Die Installation aus dem Google Workspace Marketplace ist kostenlos und funktioniert für private Gmail-Konten genauso wie für Google-Workspace-Konten.

  1. Klick unten im rechten Seitenpanel von Gmail auf das mit Add-ons abrufen beschriftete +, oder öffne direkt den Google Workspace Marketplace.
  2. Suche nach Guard.ch und öffne den Eintrag.
  3. Klick auf Installieren und erlaube den angeforderten Zugriff. Die Liste ist bewusst kurz: Das Add-on liest ausschliesslich die Nachricht, die gerade offen ist, und nur, wenn es genutzt wird. Mehr nicht.
  4. Öffne in Gmail eine beliebige Nachricht und wähle das Guard.ch-Symbol im rechten Seitenpanel: Guard.ch prüft die Nachricht von selbst.

Für die ganze Organisation gibt es die Admin-Installation: Ein Google-Workspace-Administrator installiert das Add-on einmal zentral über denselben Marketplace-Eintrag. Danach erscheint es im Seitenpanel aller Mitarbeitenden, ganz ohne einzelne Installationsschritte.

Wie die Anmeldung funktioniert

Einen Anmeldebildschirm gibt es nicht: Das Add-on läuft unter deiner Google-Identität und weist sich bei Guard.ch mit einem kurzlebigen Google-Token aus. Guard.ch meldet dich direkt an; beim ersten Gebrauch entsteht automatisch ein verifiziertes Konto für deine Gmail-Adresse. Das gilt auch für Untersuchungen, die aus einem Link entstehen: Der Browser-Tab, der sich öffnet, ist bereits angemeldet.

Das Add-on sieht oder speichert nie ein Passwort. Es behält nur seine eigene Guard.ch-Sitzung. Deinstallierst du das Add-on, endet die Verbindung vollständig.

Was Guard.ch prüft

Das Add-on übergibt Guard.ch eine minimale Kopie der offenen Nachricht: Absender, Empfänger, Betreff, Datum und Text. Der Server wertet sie aus, prüft SPF, DKIM und DMARC gegen die live abgefragten DNS-Einträge und gewichtet den Ruf des Absenders. Der KI-Analyst liest den Inhalt. Alles kommt in einer Antwort zurück: die Einschätzung, eine Kurzfassung, die wichtigsten Fakten, die Befunde mit ihren Quellen im Web und die Empfehlung.

Die Einschätzung bleibt sechs Stunden pro Nachricht gültig. Öffnest du dasselbe E-Mail in dieser Zeit erneut, braucht es keinen neuen Durchlauf. Eine Nachricht über 25 MB wird mit einer schlichten Meldung abgelehnt. Die Links darunter öffnen weiterhin jeweils eine eigene Untersuchung.

Links als Untersuchung öffnen

Jeder aufgeführte Link öffnet eine eigene Untersuchung in einem neuen Browser-Tab, genau wie alles, was du einfügst. Die Seite lädt in einem Wegwerf-Browser in der Cloud von Guard.ch. Du siehst live zu: jede Anfrage, jedes Cookie, jede Weiterleitung wird festgehalten. Dein Gmail-Konto hat dabei nie Kontakt zum Ziel. Die Karte zeigt höchstens die ersten 15 Links. Das Einfügefeld übernimmt den Rest.

Was es lesen darf und was nicht

Das Add-on beansprucht die kleinstmögliche Berechtigung, die Gmail vergibt: Es liest nur die eine Nachricht, die gerade offen ist, und das nur, wenn es gerade genutzt wird. Es kann das Postfach nicht durchsuchen, keine Nachrichten senden und keine andere Nachricht sehen.

Guard.ch bekommt nur die rekonstruierte Kopie dieser einen Nachricht, nur für diesen einen Durchlauf. Das Add-on folgt deiner Gmail-Sprache (Deutsch und Englisch sind verfügbar) und speichert nichts über die eigene Sitzung hinaus.

Funktioniert mit
Private Gmail- und Google-Workspace-Konten
Installation
Google Workspace Marketplace, kostenlos
Berechtigungen
Nur Lesezugriff auf die offene Nachricht, nur bei Nutzung
Anmeldung
Automatisch über die Google-Identität, kein Passwort
Analyse
SPF, DKIM, DMARC live geprüft, Absenderreputation, KI-Einschätzung, sechs Stunden pro Nachricht gültig
Sprachen
Deutsch und Englisch, folgt der Gmail-Spracheinstellung

Fehler beheben

Jeder Hinweis, den die Karte zeigen kann, hat eine kurze Antwort:

«Anmeldung bei Guard.ch fehlgeschlagen. Versuch es erneut.» Der stille Austausch mit Google ist nicht abgeschlossen. Meist nur ein kurzer Aussetzer. Starte einen neuen Durchlauf. Bleibt der Fehler bestehen, entferne das Add-on und installiere es neu, damit du die Zustimmung neu erteilst.

«Um eine App oder Erweiterung mit Guard.ch zu verbinden, brauchst du einen Guard.ch-Plan.» Das Konto ist angemeldet, aber ohne aktiven Plan. Öffne das Dashboard über die Karte. Starte die Testphase oder wähle einen Plan, und starte danach einen neuen Durchlauf. In einem Team fragst du den Workspace-Manager nach einem Platz.

«Dieses E-Mail ist zu gross, um vollständig analysiert zu werden.» Die Nachricht liegt über dem Limit von 25 MB. Für dieses eine E-Mail bleibt das so. Die Links darunter öffnen weiterhin jeweils eine eigene Untersuchung.

«Dieses E-Mail liess sich gerade nicht analysieren.» Meist ein vorübergehender Fehler oder zu viele Anfragen in kurzer Zeit. Die Schaltfläche «Erneut versuchen» startet einen neuen Durchlauf. Warte eine Minute. Dann klappt es meist.

Das Guard.ch-Symbol fehlt im Seitenpanel Möglicherweise ist das Seitenpanel selbst ausgeblendet. Der kleine Pfeil unten rechts in Gmail holt es zurück. In einer Google-Workspace-Organisation kann ein Administrator Marketplace-Installationen zudem einschränken; die Admin-Installation deckt dann alle auf einmal ab.

Die Einschätzung wirkt veraltet Einschätzungen bleiben sechs Stunden pro Nachricht gültig. Öffnest du dasselbe E-Mail in dieser Zeit erneut, siehst du denselben Stand, ohne dass ein neuer Durchlauf beginnt. Nach Ablauf der Frist läuft beim nächsten Öffnen von selbst ein neuer Durchlauf.

Weitere Wege zu Guard.ch

Egal, auf welchem Weg ein Link bei Guard.ch landet: Er endet in derselben Untersuchung und demselben Bericht. Kombiniere das Add-on mit der Browser-Erweiterung für alles ausserhalb des Posteingangs. Was eine Untersuchung tatsächlich festhält, zeigt die Produktseite.

30 Tage gratis, nur ein paar Klicks entfernt.

Du hinterlegst eine Karte, aber wir belasten sie erst nach der Testphase. Die Kündigung ist jederzeit nur ein paar Klicks entfernt.

30 Tage testen