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Die Firefox-Erweiterung einrichten

Die Erweiterung bringt Guard.ch ins Rechtsklick-Menü von Firefox: Wählst du bei einem Link «In Guard.ch öffnen», lädt die Seite in einem Wegwerf-Browser in unserer Cloud, nicht in deinem eigenen. Diese Anleitung deckt die Installation, den Ablauf beim Start und die Teamverteilung ab.

Du klickst nicht selbst auf einen verdächtigen Link: Die Erweiterung öffnet ihn in einem instrumentierten Wegwerf-Browser in unserer Cloud und streamt ihn live in deinen Tab. Guard.ch zählt dabei jede Anfrage, jedes Cookie und jeden Fingerprinting-Versuch der Seite mit.

An deinem Surfverhalten ändert sich nichts: Die Erweiterung bleibt inaktiv, bis du sie aufrufst, und löst dann nur für diesen einen Link eine Untersuchung aus. Diese Anleitung geht der Reihe nach durch: die Ergänzungen für Firefox, den Start, die Teamverteilung, ihre Grenzen und die Fehlerbehebung.

Was sie zu Firefox hinzufügt

  • «In Guard.ch öffnen», im Rechtsklick-Menü jedes Links. Es funktioniert auch bei markiertem Text: Eine als reiner Text eingefügte Phishing-URL löst so direkt eine Untersuchung aus, ohne die Zwischenablage zu berühren. Sind ein Link und eine Markierung gleichzeitig im Spiel, gewinnt der Link.
  • Eine Symbolleisten-Schaltfläche, mit einem Eingabefeld für URLs. Ihr kleines Menü enthält die beiden einzigen Extras der Erweiterung: ein Workspace-SSO-Feld für Teams (mehr dazu weiter unten) und eine Abkürzung zu den Einstellungen im Guard.ch-Dashboard.
  • Ein Tastenkürzel. Strg+Umschalt+G (auf dem Mac Cmd+Umschalt+G) löst für die Seite im aktuellen Tab eine Untersuchung aus. Das lässt sich in Firefox unter «Tastenkombinationen für Erweiterungen verwalten» in der Add-ons-Verwaltung (about:addons) neu belegen.

Installieren

Du lädst die Erweiterung kostenlos über Firefox Add-ons herunter; sie braucht Firefox 128 oder neuer:

  1. Öffne die Guard.ch-Erweiterung auf Firefox Add-ons.
  2. Klicke auf Zu Firefox hinzufügen und bestätige mit Hinzufügen.
  3. Im selben Bestätigungsdialog kannst du sofort In privaten Fenstern ausführen ankreuzen; das lässt sich auch später jederzeit in der Add-ons-Verwaltung ändern.
  4. Rechtsklick auf einen beliebigen Link, «In Guard.ch öffnen» wählen: Das ist der ganze Ablauf. Kein Konto-Schritt, kein Einstellungsbildschirm.

Willst du erst prüfen, was du installierst? Lade den gepackten Build herunter und installiere ihn «temporär»: Öffne about:debugging, wähle Dieser Firefox, klicke auf Temporäres Add-on laden und wähle die Datei aus. Temporäre Erweiterungen verschwinden bei jedem Neustart von Firefox; ausserhalb des offiziellen Stores behält eine normale Firefox-Installation nur signierte Erweiterungen dauerhaft.

Was beim Start passiert

Egal, wie du sie auslöst: Die Erweiterung tut genau eines. Sie öffnet einen neuen Tab auf Guard.ch und übergibt die Zieladresse in codierter Form. Die verdächtige Seite selbst lädt nie in deinem eigenen Firefox. Geladen wird nur der Launcher von Guard.ch: Er startet einen Wegwerf-Browser in unserer Cloud, streamt ihn in den Tab und wechselt dann in die Live-Ansicht der laufenden Untersuchung. Die Erweiterung stellt selbst keine Netzwerkanfragen und hat kein eigenes Konto; der Tab läuft einfach in deiner normalen, bereits angemeldeten Guard.ch-Sitzung.

Ein Start braucht nicht mehr als eine Anmeldung. Bist du abgemeldet, landet der Tab zuerst auf dem Guard.ch-Anmeldebildschirm; bei einer verwalteten Firmeninstallation geht es stattdessen direkt zur eigenen Anmeldung des Unternehmens (mehr dazu im Abschnitt zu Team und SSO). Untersuchungen gehören zum bezahlten Produkt: Das Konto braucht einen aktiven Plan oder eine aktive Testphase, sonst zeigt dir der Tab das unmissverständlich an.

Was als Link zählt

Damit ein Klick daneben nicht versehentlich eine sinnlose Untersuchung auslöst, ist die Erweiterung bewusst wählerisch dabei, was sie startet. Sie akzeptiert:

  • Vollständige Adressen mit http:// oder https://.
  • Domains ohne http:// wie example-shop.com; https:// wird automatisch vorangestellt.
  • IP-Adressen und localhost, mit oder ohne Portangabe.
  • Markierter Text, der eines der obigen Formate ergibt; Leerzeichen drumherum werden ignoriert.

Im Team ausrollen

Die Erweiterung ist für die zentrale Verteilung gebaut: Die IT rollt sie zentral über den üblichen Richtlinienkanal von Firefox aus, und derselbe Kanal liefert gleich den Workspace-Anmeldenamen mit. Ab dann läuft jeder Start auf einem verwalteten Gerät über die Microsoft-Anmeldung des Unternehmens: Wer schon eine aktive Microsoft-Sitzung hat, sieht kein Anmeldeformular; selbst wer die Guard.ch-Anmeldung direkt aufruft, wird still angemeldet. Für neue Teammitglieder kann das Guard.ch-Konto schon bei der ersten Anmeldung automatisch angelegt werden.

Die genauen Rollout-Schritte für jeden Browser und jedes Verwaltungstool findest du in deinen Workspace-Einstellungen unter «Erweiterungen konfigurieren», und das SSO dahinter hat seine eigene Schritt-für-Schritt-Anleitung. Keine IT zur Hand? Denselben Anmeldenamen trägst du auch von Hand ein: Öffne das Menü des Symbolleisten-Popups, wähle Workspace SSO und gib den Anmeldenamen deines Workspaces ein. Ein zentral verteilter Wert hat immer Vorrang vor einem von Hand gesetzten; ist ein Richtlinienwert vorhanden, zeigt das Popup ihn nur schreibgeschützt an.

Private Fenster

Bei der Installation fragt Firefox, ob die Erweiterung auch in privaten Fenstern laufen darf. Falls du das übersprungen hast: Öffne about:addons, wähle die Erweiterung «Guard.ch Companion» aus und stelle In privaten Fenstern ausführen auf Zulassen. Bis dahin fehlt der Rechtsklick-Eintrag in privaten Fenstern. Auch die Installation gilt pro Profil: Jedes Firefox-Profil hat seine eigene, unabhängige Kopie der Erweiterung mit eigenen Einstellungen.

Was sie kann und was nicht

Die Erweiterung hat keinen Zugriff auf dein gesamtes Surfverhalten. Sie darf die Seiten, die du besuchst, nicht mitlesen; sie wird nur aktiv, wenn du sie ausdrücklich aufrufst, und dann nur für den einen Link oder die eine Seite, für die du sie aufgerufen hast. Ihre Berechtigungsliste ist kurz: das Rechtsklick-Menü, Benachrichtigungen für ihre zwei Fehlermeldungen, kurzer Zugriff auf den aktuellen Tab im Moment des Tastenkürzels und lokaler Speicher für genau eine Einstellung, den optionalen Anmeldenamen des Workspaces.

Die eigentliche Untersuchung läuft vollständig in unserer Cloud. Die verdächtige Seite lädt nie in deinem eigenen Firefox, und nichts landet auf deinem Rechner. Nach aussen meldet die Erweiterung nichts: keine Analytics, keine eigenen Anfragen. Die einzige Netzwerkaktion, die sie je ausführt: Sie öffnet einen Guard.ch-Tab.

Kompatibel mit
Firefox 128 oder neuer
Installation
Firefox Add-ons, kostenlos
Berechtigungen
Rechtsklick-Menü, Benachrichtigungen, Zugriff auf den aktiven Tab nur bei Aufruf, eine gespeicherte Einstellung
Sprachen
Deutsch und Englisch, folgt automatisch der Spracheinstellung des Browsers
Netzwerkaufrufe
Keine eigenen, ausser dem Öffnen von Guard.ch-Tabs
Läuft
Im Wegwerf-Browser in unserer Cloud, nie auf deinem eigenen Gerät

Fehler beheben

Für fast alles, worauf die Erweiterung stossen kann, gibt es eine Antwort in einem Satz:

«Das ist keine Adresse, die Guard.ch öffnen kann.» Der Start wurde abgelehnt, bevor sich ein Tab öffnete: Der rechtsgeklickte Link oder der eingefügte Text ergibt keine gültige Adresse. Vollständige Adressen, nackte Domains, IP-Adressen und localhost werden akzeptiert, alles andere nicht. Meist steckt ein überzähliges Wort in der Markierung dahinter.

«In diesem Tab gibt es nichts zu untersuchen.» Das Tastenkürzel braucht eine tatsächlich geladene Seite im aktiven Tab. Bei einem leeren neuen Tab oder einer browserinternen Seite gibt es nichts zu übergeben; nutze stattdessen das Symbolleisten-Popup.

Der Rechtsklick-Eintrag fehlt Drei übliche Ursachen: ein privates Fenster, in dem «In privaten Fenstern ausführen» nicht auf «Zulassen» steht (siehe oben), ein anderes Firefox-Profil (jedes Profil installiert seine eigenen Erweiterungen), oder ein verwalteter Browser, dessen Richtlinie Erweiterungs-Installationen grundsätzlich blockiert; in diesem Fall rollt die IT die Erweiterung zentral aus.

Das Tastenkürzel tut nichts Eine andere Erweiterung hat womöglich schon Strg+Umschalt+G belegt, oder die Zuordnung wurde gelöscht. Öffne about:addons, klicke auf das Zahnrad und wähle «Tastenkombinationen für Erweiterungen verwalten», um sie einzusehen und neu zu belegen.

Der Tab landet auf einem Anmeldebildschirm Normal, wenn du abgemeldet bist: einmal anmelden und neu starten. Bei einer verwalteten Firmeninstallation sollte das nicht passieren; wenn doch, stimmt meist der zentral verteilte Workspace-Anmeldename nicht mit dem tatsächlichen Anmeldenamen des Workspaces überein. Der Rollout-Assistent im Dashboard zeigt den korrekten Wert.

Der Tab zeigt einen Upgrade-Bildschirm Das Konto ist angemeldet, hat aber keinen aktiven Plan oder keine Testphase. Starts über die Erweiterung gehören zum bezahlten Produkt: Starte eine Testphase, oder bitte deinen Workspace-Manager um einen Platz.

Firefox verweigert die Installation Die Erweiterung braucht Firefox 128 oder neuer; ältere Versionen lehnen die Installation ab. Aktualisiere Firefox und versuche es erneut.

Weitere Wege hinein

Ganz gleich, über welchen Einstiegspunkt ein Link bei Guard.ch ankommt: Er landet in derselben Erfassung und im selben Bericht. Weitere Wege hinein findest du auf der Integrationsseite. Was eine Untersuchung dabei genau erfasst, steht auf der Produktseite.

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