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Die Chrome-Erweiterung einrichten

Mit «In Guard.ch öffnen» im Rechtsklick-Menü schickst du Links aus Chrome in einen isolierten Cloud-Browser. Hier erfährst du, wie du die Erweiterung installierst, verwendest und zentral verteilst.

Die Erweiterung übergibt eine verdächtige Adresse an Guard.ch, ohne die Zielseite in Chrome zu laden. Dort öffnet sich die Seite in einem isolierten Cloud-Browser, dessen Bild du in einem Tab siehst. Die Live-Analyse zeigt daneben Anfragen, Weiterleitungen, Cookies, Speicherzugriffe, Trackingdienste und kontaktierte Drittanbieter, solange die Untersuchung läuft.

Erst wenn du per Rechtsklick, Symbolleiste oder Tastenkürzel eine Untersuchung startest, wird die Adresse an Guard.ch übergeben.

Was sie zu Chrome hinzufügt

  • «In Guard.ch öffnen» erscheint im Rechtsklick-Menü für Links und funktioniert auch bei markiertem Text, etwa einer URL in einem Ticket. Wenn beides vorhanden ist, hat der Link Vorrang.
  • Eine Symbolleisten-Schaltfläche öffnet ein Eingabefeld für Adressen. Im Menü findest du ausserdem die optionale Workspace-SSO-Einstellung und einen Link zu deinem Guard.ch-Dashboard.
  • Ein Tastenkürzel. Strg+Umschalt+G unter Windows und Linux beziehungsweise Cmd+Umschalt+G auf dem Mac löst eine Untersuchung für die Seite im aktiven Tab aus. Das Kürzel lässt sich jederzeit unter chrome://extensions/shortcuts neu belegen.

Installieren

Die Erweiterung kannst du kostenlos installieren. Für eine Untersuchung brauchst du einen aktiven Guard.ch-Plan oder eine Testphase:

  1. Öffne die Guard.ch-Erweiterung im Chrome Web Store.
  2. Klicke auf Zu Chrome hinzufügen und bestätige mit Erweiterung hinzufügen.
  3. Optional: Klicke auf das Puzzleteil-Symbol in der Symbolleiste und hefte Guard.ch Companion an, damit die Symbolleisten-Schaltfläche griffbereit bleibt.
  4. Klicke mit der rechten Maustaste auf einen Link und wähle «In Guard.ch öffnen». So startest du deine erste Untersuchung.

Wer lieber erst prüft, was er installiert: Lade den gepackten Build herunter, entpacke ihn, öffne chrome://extensions, schalte den Entwicklermodus ein und wähle Entpackte Erweiterung laden, um im folgenden Dialog den entpackten Ordner anzugeben. Der Unterschied: Diese Version aktualisiert sich nicht von selbst, die Store-Version schon.

Was beim Start passiert

Beim Start öffnet sich ein Guard.ch-Tab. Dort lädt die Zielseite im isolierten Cloud-Browser und erscheint als Live-Stream. Der Tab nutzt deine bestehende Guard.ch-Anmeldung.

Bist du abgemeldet, führt dich der Tab zuerst zur Guard.ch-Anmeldung. Bei einer verwalteten Installation kann er dich direkt zur Firmenanmeldung weiterleiten. Für Untersuchungen brauchst du einen aktiven Plan oder eine laufende Testphase. Falls beides fehlt, zeigt Guard.ch einen entsprechenden Hinweis.

Unterstützte Adressen

Die Erweiterung startet nur mit Adressen, die sie eindeutig erkennen kann. Akzeptiert werden:

  • Vollständige Adressen, die mit http:// oder https:// beginnen
  • Domains ohne Schema wie example-shop.com (https:// wird automatisch ergänzt)
  • IP-Adressen und localhost, mit oder ohne Portnummer
  • Markierter Text, der einem dieser Formate entspricht (führende und nachgestellte Leerzeichen werden automatisch entfernt)

Verwalteter Rollout

Die IT kann die Erweiterung über Chrome-Richtlinien zentral installieren und den Workspace-Anmeldenamen mitgeben. Auf verwalteten Geräten führt jeder Start dann über eure Microsoft-Anmeldung. Bestehende Microsoft-Sitzungen können den zusätzlichen Anmeldeschritt überspringen; neue Konten lassen sich beim ersten Anmelden automatisch anlegen.

Die genauen Rollout-Schritte für jeden Browser und jedes Verwaltungstool findest du in deinen Workspace-Einstellungen, im Abschnitt «Erweiterungen konfigurieren». Wie du Microsoft SSO einrichtest, zeigt die SSO-Anleitung. Ohne IT-Abteilung: Öffne das Menü des Symbolleisten-Popups, wähle Workspace-SSO und trage den Anmeldenamen des Workspaces von Hand ein. Ein per Richtlinie verteilter Wert überschreibt dabei immer einen von Hand eingetragenen. Das Popup zeigt ihn danach nur noch schreibgeschützt an.

Inkognitofenster

Erweiterungen sind in Inkognitofenstern standardmässig ausgeschlossen, bis du sie ausdrücklich zulässt. Darum fehlt der Rechtsklick-Eintrag dort zunächst. Öffne chrome://extensions, klicke bei Guard.ch Companion auf Details und schalte In Inkognitofenstern zulassen ein. Unabhängig davon gilt: Jedes Chrome-Profil installiert die Erweiterung separat, mit eigenen Einstellungen.

Was sie kann und was nicht

Die Erweiterung zeichnet dein Surfverhalten nicht auf und liest keine Seiteninhalte. Sie ergänzt das Rechtsklick-Menü und kann lokale Fehlermeldungen anzeigen. Nur beim Tastenkürzel greift sie kurz auf den aktiven Tab zu. Den optionalen Workspace-Anmeldenamen kann sie für die SSO-Weiterleitung speichern. Auf der Guard.ch-Anmeldeseite liest ein Inhaltsskript ausschliesslich den von der IT vorgegebenen Namen, um verwaltete Nutzer zur Firmenanmeldung weiterzuleiten.

Die Untersuchung läuft in unserer Cloud. Die Zielseite lädt nicht in deinem Chrome; du siehst nur den Browser-Stream. Die Erweiterung sendet selbst keine Analyse- oder API-Anfragen. Sie öffnet lediglich einen Guard.ch-Tab.

Kompatibel mit
Google Chrome
Installation
Chrome Web Store; Erweiterung kostenlos, Untersuchungen mit Plan oder Testphase
Berechtigungen
Rechtsklick-Menü, Benachrichtigungen, aktiver Tab bei Aufruf, Workspace-Speicher, Guard.ch-Anmeldeseite
Sprachen
Deutsch und Englisch, folgt automatisch der Spracheinstellung des Browsers
Netzwerkaufrufe
Keine Fetch- oder API-Aufrufe; öffnet oder leitet nur Guard.ch-Tabs weiter
Die Zielseite läuft
In einem isolierten Cloud-Browser, nie auf deinem Endgerät

Fehler beheben

Die häufigsten Probleme und ihre Lösungen:

«Das ist keine URL, die Guard.ch öffnen kann.» Der Start wird abgelehnt, bevor sich ein Tab öffnet: Der Rechtsklick oder die eingefügte Auswahl lässt sich nicht als Adresse lesen. Akzeptiert werden vollständige Adressen, Domains ohne Schema, IP-Adressen und localhost. Alles andere wird abgewiesen. Meist steckt ein zusätzliches Wort in der Auswahl.

«In diesem Tab gibt es keine Seite zum Untersuchen.» Das Tastenkürzel braucht eine tatsächlich geladene Seite im aktiven Tab. Ein leerer neuer Tab oder eine interne Browserseite hat nichts zu übergeben. Nutze stattdessen das Symbolleisten-Popup.

Der Rechtsklick-Eintrag fehlt Drei übliche Gründe: ein Inkognitofenster ohne aktiviertes «In Inkognitofenstern zulassen» (siehe oben), ein anderes Chrome-Profil (jedes Profil installiert separat), oder ein verwalteter Firmenbrowser, dessen Richtlinie Store-Installationen ganz blockiert. Dort rollt die IT die Erweiterung stattdessen zentral aus.

Das Tastenkürzel tut nichts Entweder hat eine andere Erweiterung die Tastenkombination Strg+Umschalt+G bereits belegt, oder das Kürzel wurde entfernt. Unter chrome://extensions/shortcuts siehst du, wem welche Taste gehört, und kannst sie neu belegen.

Der Tab landet auf einem Anmeldebildschirm Normal, wenn du abgemeldet bist: einmal anmelden, dann neu starten. Auf einem verwalteten Firmengerät sollte das nicht passieren. Wenn doch, stimmt meist der per IT verteilte Workspace-Anmeldename nicht mit dem echten Anmeldenamen des Workspaces überein. Der Rollout-Assistent im Dashboard zeigt den korrekten Wert.

Der Tab zeigt einen Upgrade-Bildschirm Das Konto ist angemeldet, hat aber keinen aktiven Plan und keine laufende Testphase. Starts über die Erweiterung gehören zum kostenpflichtigen Produkt. Starte die Testphase, oder bitte den Workspace-Manager um einen Platz.

Weitere Wege zur Untersuchung

Alle Einstiegspunkte führen zur gleichen Guard.ch-Untersuchung. Weitere Möglichkeiten findest du auf der Integrationsseite. Was die Live-Analyse zeigt, erklärt die Produktseite.